2007/10/12

die Familie auf dem Vulkan


Nun in dem Bild kommt keiner wohl so ganz vorteilhaft raus, aber um zu zeigen mit wem ich meine zeit verbringe: von links: Saloa, Guillem, Yolanda, Mikel, Verena und Tina/Tine. Nun Tine und Saloa waren zum Besuch.. na und das Weisse was man im Hintergrund sieht ist der Qualm vom Vulkan Masaya! Dem wollten sie uebrigens mal nen Deckel draufsetzen weil er ja sovielen ungesunden Staub verblaesst, aber um den Platz gut zu nutzen sollte er vorher mit Muell gefuellt werden!!! Und das ist kein Scherz!!

im costa ricanischen dschungel


nun da ich eben aus unerfindlichen gruenden das bild nicht hinzufuegen konnte jetzt halt extra!
war ein wenig stolz mit hab maria die fotographie studiert eine kleine biologische fuehrung machen koennen... und ohne mich haetten sie auch keine babyschildkroeten gesehen...
pues laia: para ti en castellano: al fin no comì esto con chocolate, que pena que hemos olvidado de esto antes, pero comì un pastel de banano increiblemente sabroso!

costa rica - das mittelamerikanische europa

Nun lange nix geschrieben... ich war viel auf reisen und dann naja mehr oderweniger beschaeftigt oder ohne internet. nun in costa musste ich mein visum verlaengern. ja ich musste - nicht dass es mir nicht gefallen haette diese kleine reise unternehmen zu muessen... hatte das glueck dort maria treffen zu koennen und mit ihr wieder auf schildkroetenexkursion zu gehen zu koennen. nun aber erstmal costa rica war ein echter kulturschock: wie es gibt mehrgeschossige haeuser?? wie es gibt echte schokolade im supermarkt?? ud wie das kostet soviel??? nun ich weiss gar nicht wie das werden soll wenn ich im dezember zurueckkomm!
hab einen tag in san jose genutzt um mir saemtliche moeglichen museen anzuschauen, denn das mit der kultur ist hier in nicaragua eher na sagen wir rudimentaer entwickelt! hab 3 museen angeschaut und tausend fotos gemacht weil ich so fasziniert war was es alles gibt, nun fuer daheim ist das aber halt nix besonderes!
aber was auch faszinierend ist, ist eindeutig die natur! wir sind in ein naturschutzgebiet gefahren - mit dem boot, denn anders gibt es keinen zugang. Und wir waren die ganze zeit im tiefsten dschungel - so kam es uns zumindest vor! wirklich gigantisch!

nun aber nicaragua scheint irgendwie authentischer, man kreuzt die grenze und dort in den autobussen spielen sie wieder die typische musik hoch und runter! und es ist alles ein weniger lebendiger.

und sonst- bin jetzt wieder in der uni und hab tatsaechlich mal angefangen mit "dem Projekt" stelle jetzt duenger her, auf 5 verschieden weisen und schau welche die beste ist - sprich welche am wenigsten stinkt. denn die naehrstoffe zu untersuchen wuerde ja zuviel kosten.... gerade hab ich leider die fotos nicht da, aber die werden nachgereciht!

in unserer wg laeuft auch alles prima: letztens haben wir grossen erntetag im garten gemacht und dann zum abendessen spanische tortilla mit garteneigenem kuerbis und platano sowie maniok/yucca gemacht. hey wie das schmeckt - v.a. der kuerbis den hatte ich selbst gesaaet!

nun denn muchos saludos!!
Bere

2007/08/22

Tortia - oder die Rechtschreibung

Nun ich hoffe es ist nicht zu dunkel und zu klein s
das Bild, bei mir in gross konnte man es gut lesen: Tortia werden verkauft - zunächst war ich echt verunsichert, aber man schreibt es doch wirklich eigtl anders: tortilla.
Aber so ist es hier, lang nicht jeder kann lesen und schreiben, oder wenn geschrieben wird, dann wunder ich mich manchmal ob ich das so falsch gelernt hab... nun meistens nicht, in der uni ist das kein Problem!

Ah. und es scheint dass ich demnächst tatsächlich mit nem Projekt anfange! Aber ich weiss es zu geniessen inzwischen. Und ich mein inzwischen versteh ich die LAngsamkeit auch besser, was soll man machen wenn unverhofft einen halben Tag der Strom ausfällt. Ich möchte gar nicht wissen was mit unseren LAbors dann passieren würde. Ok, die Annahme ist einfach zu unwahrscheinlich!

ni agua ni hay luz - weder wasser noch strom


Nun, die Situation hat sich zugespitzt: nach einem sintflutartigen Regen (in dem ich mich am Ende geduscht hab) ist nun unsere Wasserversorgung zusammengebrochen. D.h in dem Stadtviertel wo ich wohn und wo die Uni ist gibts kein fliessendes Wasser mehr. (deswegen werd ich wohl heute abend nicht fussballspielen gehen, denn wer weiss ob es wieder regnet und ich duschen kann;-) hätt ich auch mal nicht gedacht dass sowas meine faulheit begründen darf!

Und sonst, am Freitag kommen die nächsten Spanier die hier ihre Diplomarbeit schreiben werden und ich bin nicht mehr alleine im Haus...

Mehr, am Wochenende hab ich mit Niko den Vulkan Masaya umrundet, bestiegen kann man nicht wirklich sagen, denn da führt ne asphaltierte Strasse rauf, die in einem besseren Zustand ist als sehr viele normale Strassen hier... also aber oben waren wir und es war echt prima, hat gequalmt wie verrückt und man konnte die Lavaströme richtig sehen! Aa-lava für die Geographen, für die Nichtgeographen: Lava auf denen man nicht barfüssig laufen kann ohne Schmerzenslaute auszustossen.

Kurzfassung der Ereignisse


Hi ihr!

Nun schon lang nich mehr geschrieben, dabei ist so viel passiert, aber gerade dann hat man ja keine Zeit von sich hören zu lassen.
In ein paar wenigen worten: wir haben Schildkröten gesehen beim Eierablegen, haben ein Surfwettkampf gesehen ( ist unglaublich hier, da fährt man zu einem verlassenen strand der mit Bussen nicht wirklich erreichbar ist sondern für uns nur per Anhalter) und da finden sich dann tatsächlich so 100 Leute ein und surfen oder schauen halt nur zu).

Nochmal zu den Schilkröten, wir sind da von nem reinen Fischerdörfchen ne Stunde über den Strand gelaufen um dann in der schutzstation anzukommen in der man eigtl nicht schlafen kann, aber so unbürokratisch wie die hier sind haben die uns kurzerhand in die Hütte für Forscher gesteckt und bekocht und dann halt abends mit an den Strand genommen zum Schildkröten bewachen. Und zwar wirklich bewachen, mit Militärbegleitung! und Nachtschichten damit keiner die Eier ausgräbt und zu Höchstpreisen verkauft!

Apropo Militärbegleitung da hatten wir dann am nächsten wochenende ne ganz andere Erfahrung: Wir wollten uns ein anderes Naturschutzgebiet(naja reserve natural) anschauen, haben auch einen Einheimischen gefunden der ökotourismus studiert und in dem jetzt nicht mehr exitenten Schutzzentrum mitgearbeitet hat. Als er uns aber in seinem Böotchen durch die Mangroven schippern wollte kam das Marinemilitär und hat seine Lizenz zur Beförderung von Personen, und seine Schwimmwesten gefordert (nicht das sonst jemand hier irgendwelche Sicherheitsvorschriften besonders ernst nehmen würde!) Und er ist wohl dafür bekannt dass er nicht mehr fischt weil die Praktiken die im allegemeinen dort angewendet warden (mit Lichtfallen und Sprengstoff) ihm zuwieder sind, das Militär aber “akzeptiert”….. Sie haben uns ne weile festgehalten wollten unsere Ausweise und ein wenig stress machen, am ende haben sie auf unsere Ausweise verzichtet und uns laufen gelassen(im wahrsten sinne des wortes, denn bis zur unserem hostel waren es noch ne gute stunde zu fuss und da sie so rumgetrödelt haben hatten wir dann noch etwa 1 1/2h um hinzukommen zu packen zu essen und den letzten Bus zu nehmen…)
Na mein eindruck war sie wollten nix anderes als ein kleines taschengeld von uns, um bestechung nett auszudrücken! Total traurig, nun man weiss dass es sowas gibt, aber so ist es nochmal was anderes! Wer nochwas über die Communidad nachlesen will, oder den ort wo wir waren: http://www.rancho.esperanza.bvg3.com/
Der, der es da macht ist ein echter idealist und versucht ein wenig das leben der kinder v.a. dort zu verbessern.

Nu gut demnächst mehr und mal wieder fotos!
Ps:dürft auch mal ruhig kommentare machen, hab jetzt anonyme kommentare zugelassen!

2007/08/02

sei nicht so... schmeiss den Müll raus


Nun ein etwas anderes Verhältnis zu Mülleimern und Müll im Allgemeinen ist hier zu beobachten.
Dies ist die Innenansicht in einem Bus den wir nahmen auf dem Weg nach Hause.